Ein letztes Wort
10. Mai 2008

Liebe Ötzis
Ihr habt letzte Woche bewiesen, dass Ihr einen grossen Durchhaltewillen besitzt. Es war nicht immer einfach, trotz Schmerzen und anderen Widerwärtigkeiten weiterzulaufen. Doch Ihr habt es geschafft und dazu möchten wir Euch gratulieren.

Es war auch für uns ein schönes Erlebnis, mit Euch eine Woche durch das Oberland zu ziehen. Vielen Dank auch für die vielen lustigen Erlebnisse und die guten Gespräche unterwegs.
Nicht zuletzt dank Euch werden wir diese Projektwoche in bester Erinnerung behalten.

Matthias Saner und Christoph Affolter

PS
Heute erschien im "Berner Oberländer" ein zweiter Artikel zu unserer Projektwoche. Wer ihn nicht gelesen hat, kann ihn in unserer pdf-Datei "Medienecho" nachlesen:

Medienecho.pdf

 

Die Ankunft
9. Mai 2008

Es war härter als es sich viele von uns vorgestellt haben. von 20 gestarteten Schülerinnen und Schülern, erreichten 9 nach 125 km das Ziel. Eine super Leistung.

Im Ziel erwarten uns Eltern, Schüler, Sekretariat, die Abwartsfamilie und unser Schuldirektor. Wir werden verpflegt und alle Finisher erhalten ein NOSS-T-Shirt.
Für uns alle steht ein Fussbad bereit. Herrlich!

 

Der Start
5. Mai 2008

So, endlich geht es los. Mit gemischten Gefühlen treffen wir uns um 8 Uhr beim Schulhaus. Werden es alle schaffen? Gehöre ich zu den Finishern?

Leider starten wir nicht mir 20 Schülern. Zwei haben sich krank gemeldet. Es geht das Gerücht um, dem einen oder dem anderen sei wegen der bevorstehenden Tortur schlecht geworden.

 

Der Bautag
26. April 2008

Eigentlich wollten wir ja um 16 Uhr fertig sein, aber ...
... das Leder ist doch zäher als man denkt - oder sind die Werkzeuge schlechter als man denk - oder wissen nicht alle was 2 cm sind - oder fehlt es ganz einfach an Muskelkraft?

Wie dem auch sei, wir bastelten bis 22.30 Uhr an unseren Oetzischuhen und einige sind immer noch nicht ganz fertig!

Die einen haben gut gearbeitet und dürfen der Woche getrost entgegenblicken, die anderen haben pressiert und sich wenig Mühe gegeben. Diese brauchen eine grosse Portion Glück, wenn ihre Schuhe nach 70 km noch schneetauglich sein sollten!

Weitere Bilder findet man unter "Bilder der Woche".

 

 

Unsere Route ist festgelegt
11. April 2008

Ursprünglich wollten wir von Weissenburg ins Diemtigtal wandern. Da in den Übergängen zwischen Diemtigtal und Simmental zwischen 2 und 3,5 m Schnee liegt, mussten wir unsere Route etwas anpassen.
Übernachtungen entlang unserer Route waren nicht so einfach zu organisieren. An dieser Stelle danken wir allen, welche sich bereit erklärt haben, uns zu beherbergen.
Hier eine Übersichtskarte, welche unseren Weg und die Übernachtungsorte zeigt:

Karte  
1. Weissenburg
2. Sparemoos
3. Bühlberg
4. Achseten

 

Ein erstes Medienecho
27. März 2008

Heute erschien im "20 Minuten" ein erster Artikel zu unserer Projektwoche. Wer ihn nicht gelesen hat, kann ihn in unserer pdf-Datei "Medienecho" nachlesen:

Medienecho.pdf

 

Der Bautag ist bekannt
3. März 2008
So, nun ist es definitiv: Wir bauen unsere Ötzischuhe am Samstag, 26. April 08. Mitnehmen müssen Sie verschiedenes Werkzeug.
Anlässlich der ersten Projektwochenlektion am 17. März bekommten Sie eine Liste, was genau mitzubringen ist.
Falls Sie diese Liste verlegen/verlieren (aber nicht doch!), so können Sie die Liste
hier downloaden.

 

Das Projekt kommt zustande!
26. Februar 2008
Wir sind überrascht! Für unser nicht ganz normales Projekt haben sich 22 Schülerinnen und Schüler angemeldet.
Von diesen 22 Schülern wählten 13 das Ötziabenteuer als erste Wahl, 6 als zweite und 3 als dritte Wahl.
Unter "Teilnehmer" stellen wir unsere Abenteurerinnen und Abenteurer vor. Es lohnt sich unbedingt, hier mal reinzuschauen.
Jetzt freuen wir uns natürlich auf eine spannenden Projektwoche.

 

Ein erster Schuh ist fertig
2. Januar 2008

Ja, das Schuhmacherhandwerk ist gar nicht so einfach. Wir bewundern die Steinzeitmenschen, wie es ihnen möglich war mit damaligen Werkzeugen das Leder zu bearbeiten.

Nach 4 Tagen und ca. 12 Arbeitsstunden, vielen Rückschlägen, Aha-Erlebnissen, Versuchen und Irrtümern, schlüpfen wir in den ersten Ötzischuh.

Und das Gefühl? Na ja, es kratzt und piekst und wir können (leider) nicht sagen, dass es ein angenehmes Gefühl ist.
Ist es wirklich so, dass die Steinzeitmenschen noch keine Socken kannten? Das würde das Ganze einiges angenehmer machen. Oder liegt es an unseren verwöhnten Füssen?

Zwei Dinge müssen wir noch genauer ansehen: Die Schnürung des Schuhs und die Verknotung des Netzes.

 

 

 

Es gibt unter Forschern verschiedene Meinungen
30. Dezember 2007

Neben den Nachforschungen von Petr Hlavacek haben wir im Internet die Forschungsergebnisse von Anna Reichert gelesen. (Siehe unter "Ötzis Schuhe")

Uns wird rasch klar, dass ihre Version aus handwerklicher und funktionaler Sicht logischer ist als der halboffene Schuh von Petr Hlavacek. Wir beschliessen den Schuh nach den Erkenntnissen von Anna Reichert zu bauen.

Bezüglich Materialien und Werkzeugen greifen wir aus zeitlichen Gründen auf nicht selbst hergestellte Materialien zurück.

 

 

Wie baut man einen Steinzeitschuh?
25. Dezember 2007

Eine Idee, ein paar Fotos aus dem Internet und eine Mailadresse eines tschechischen Schuhforschers ist alles was wir haben. Wie sollen wir beginnen?
Nun, wir versuchen vorerst anhand der Fotos einen solchen Schuh zu basteln. Hilfe haben wir uns von einem Schuhmacher geholt, der unsere Idee mit einem schiefen Blick kommentierte, was nicht sehr ermutigend wirkte. Aber bezüglich Leder hat er uns gut beraten, so glauben wir wenigstens.